CRISTO VIVE EUROPA
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Ehemalige
Freiwillige

Die Gruppe ehemaliger Freiwilliger

Ehemalige Freiwillige in den Diensten der Fundación Cristo Vive in Chile oder Bolivien haben sich 2017 zu einer eigenen Gruppe innerhalb des Vereins Cristo Vive Europa zusammengetan. Sie übernehmen verschiedene Aufgaben im Verein, insbesondere natürlich bei der Vorbereitung und Betreuung der neuen Freiwilligen, aber auch etwa bei der Organisation der Jahrestreffen. Sie halten Kontakt zum Vorstand, indem sie eine/n Abgesandte/n in die Vorstandssitzung schicken, und sie kümmern sich um die mediale Präsenz in der Vereinszeitschrift, im Internet und in den sozialen Medien.


Download einer PowerPoint-Präsentation der Gruppe CVEhemalige

Aktion der CVEhemaligen bei ihrem zweiten Treffen vom 17. bis 19. November in Göttingen


Die CVEhemaligen in drei Hashtags 

Hashtag

Vom 12. bis zum 14. April kamen die CVEhemaligen zu ihrem allfrühjährlichen Treffen in Hude zusammen. Eine Chronologie der Ereignisse in drei Hashtags:

(Hashtag, das: ein mit Doppelkreuz versehenes Schlagwort, das dazu dient Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen (…) auffindbar zu machen (Wikipedia). Zwischenzeitlich auch mal saucool, wenn man es in seine Sprache eingebaut hat, die Zeiten sind allerdings vorbei.)

#WTF:
Steht nach wiktionary.org für „what the f**k, Ausdruck des Erstaunens, der Empörung oder Verwunderung als Frage bzw. Interjektion“. Als mögliches Anwendungsbeispiel könnte man diekatholische Bevölkerung der norddeutschen Stadt Hude nennen, die am diesjährigen Palmsonntag beim Verlassen der Kirche auf eine Gruppe junger und möglicherweise verkleideter Menschen traf, die nicht nur drei Tische in ihren Weg gestellt hatten, sondern darauf auch noch Teig kneteten, drei Friteusen bedienten, seltsam anmutende Soßen ausstellten und Flyer auslegten. Auch wenn ich persönlich die beim oben genannten wiktionary aufgeführten Gegenwörter – TTT für „that´s the f**k“ – noch nie gehört habe, hätten wir diese drei Buchstaben aufgreifen können: In Fett frittierte Kürbisfladen, die mit einem Tomate-Zwiebel-Koriander-Dip garniert werden → that´s the f**k.

Das Essen, das in Chile Sopaipillas mit Pebre heißt und hauptsächlich als Snack für zwischendurch fungiert, kam bei den Kirchgehenden super an. Trotz Vorsprung durch Messeschwänzen schafften wir es nurgerade so, die Waage zwischen Angebot und Nachfrage zu halten, während wir abwechselnd erzählen durften, was wir hier eigentlich machen würden (Spenden und Aufmerksamkeit sammeln für Cristo Vive), wie diese köstliche Speise denn genau heiße (wie schon erwähnt: Sopaipillas) und wie es uns im
südamerikanischen Ausland gefallen habe (ernsthaft?). Alles in allem also eine gelungene Aktion, die wir auch dem versöhnlichen, trotz zwischenzeitlich eingeschnappten, sprich: schneienden, Wetter zu verdanken hatten. Folgehashtags: #gutegespräche, #einstückhimmelauferden, #allehatsgefreut, #trotzkatzenmusik


#Bääääm:
Bäääm war auf jeden Fall die gute Stimmung, die wir vor, während und nach unseren sachdienlichen (Gruppen-)arbeiten hatten. Mit und ohne Musik, immer mit köstlichem Essen, teils mit den Gedanken noch in Südamerika, teils schon bei steingefertigten Logikspielchen, uns ging es drei Tage lang sehr gut.


#CrazyScheiße:
Selbstverständlich bewusst in bilingual gehalten, ist dieser verbale Beifall eine Reaktion auf das hoffentlich in Deutschland und dem Neuland Internet gut ankommende Upstyling der Webseite von Cristo Vive. Aber wir haben uns natürlich nicht nur in dem Punkt selbst gelobt, sondern auch bei den Punkten Sticker, Dropbox und PowerPoint-Präsentationen. Jeweils entweder neu gestaltet, aufgeräumt oder zusammengefügt, erstrahlen alte Inhalte immer mehr in neuem Licht. Außerdem haben wir noch
ein paneuropäisches Skypegespräch mit Michaela geführt. Crazy Scheiße.
Pädagogisch abschließende Quizfrage: Was ist orange und trieft vor Fett?
(Tipp: Es ist kein geschmolzenes Gummibärchen)

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Cueca am Ziegelhof 

Treffen der CVEhemaligen vom 12. bis 14. Oktober in Eichstätt


Über ein Jahr ist seit der Gründung des Ehemaligennetzwerkes der Cristo Vive-Freiwilligen schon vergangen, 3 Treffen in Göttingen, Berlin und Halle (Saale) und viele gemeinsame Stunden bestätigen eine lebendige Gruppe, die Lateinamerika und den Verein im Herzen weiter trägt.
Nun sollte das vierte Treffen in Süddeutschland stattfinden, unter anderem um den dort lebenden jungen Menschen die Anreisezeit zu verkürzen. Vor allem aber bot die Bistumsstadt Eichstätt ganz besondere Möglichkeiten, ein Wochenende zu gestalten.
Am Freitag, den 12. Oktober begann unser Treffen auf dem Ziegelhof bei Eichstätt, dem Anwesen der Familie Brems. Maria, die älteste Tochter der Familie, verbrachte ein Jahr in Santiago de Chile und empfing alle Gäste herzlich. Die große Garage wurde zu Matratzenlager, Esszimmer und Workshop-Raum in einem. Auf eine Tour über den Hof folgte eine Vorstellungsrunde. 17 Ehemalige kamen auf den Ziegelhof, mehrere von ihnen kamen erst vor zwei Monaten aus ihrem eigenen Freiwilligendienst zurück und konnten viel von den aktuellen Entwicklungen in Chile und Bolivien vor Ort erzählen. Zusammen mit viel Kürbis zum Abendessen waren Zeit und Magen bis
zum Schlafengehen gefüllt. Die getankte Energie war notwendig, denn der Samstag sollte sehr aktiv werden.
Die Organisatorinnen aus Eichstätt und Umgebung haben keine Mühen gescheut, auch am Tag vor der bayerischen Landtagswahl einen Stand auf dem Eichstätter Marktplatz zu bekommen. Um 9 Uhr vormittags standen alle Freiwilligen also zwischen Plakaten und vor zahlreichen Kuchen, die ebenfalls schon vorher gebacken wurden. Hiermit sollten Spenden gesammelt werden, um den Internetauftritt von Cristo Vive Europa zu finanzieren. Fand schon der Kuchen reißenden Absatz, so bekam der Auftritt noch mehr Aufmerksamkeit, denn es wurde auch noch Show geboten. Cäcilia
und Lars, die im August aus Bolivien zurückkamen, haben dort begeistert Volkstänze vorgeführt und brachten ihre Leidenschaft inklusive bolivianischer Tracht zurück in ihr eigenes Herkunftsland. Mehrfach tanzten beide ein spektakuläres Programm vor, lehrten Klatschrhythmen und ernteten begeisterten Applaus.


Der ganze Wochenmarkt und die Stände der Parteien konnten der ansteckenden Freude der ehemaligen Freiwilligen nicht entfliehen und unterstützten den Verein ebenfalls. Spontan wurde auf einer mitgebrachten Ukulele ein kleines Lied gedichtet, das dann die Innenstadt beschallte und Kommentare wie “Ich unterstütze das gerne, wenn Spinner auf dem Marktplatz Musik machen”,
verbunden mit einer Spende, einbrachte.
Bis 13 Uhr war auch das letzte Stück Kuchen abgegeben, mit einem Rekordergebnis, denn am Abend zählten wir eine fast vierstellige Summe an gesammelten Spenden. Kaum hatten wir den Stand abgebaut, ging es mit der Tagesordnung aber schon weiter. Wir pilgerten in das gut sechs Kilometer entfernte Pietenfeld, den Geburtsort von Schwester Karoline. Nach der Wanderung durch die idyllisch herbstliche Landschaft kamen wir beim Hof von Karolines Familie an und wurden von
ihrer Schwester liebevoll mit einer Masse an Kuchen empfangen, die gefühlt unsere vorher angebotene Menge übertraf. Sie berichtete aus ihrer Kindheit und wir unterhielten uns die nächsten anderthalb Stunden bei Kaffee und Gebäck. Zu guter Letzt besuchten wir noch den “Karoline Mayer Weg”, machten dort ein Gruppenfoto und fuhren zurück zum Ziegelhof.
Es war schon später Nachmittag, jetzt wollten wir noch konkreter für den Verein aktiv sein. In mehreren Arbeitsgruppen besprachen wir verschiedene aktuelle Themen und erarbeiteten Konzepte, die in die Vorstandssitzung in der darauffolgenden Woche getragen werden konnten.
Beim Abendessen und darüber hinaus unterhielten wir uns noch intensiv darüber, bis alles schließlich mit einem späten “Werwolf”-Spiel endete und etwas länger geschalfen werden durfte.
Sonntagmorgen bildete ein reichliches Frühstück den Auftakt zum Abschied, Reiseproviant wurde geschmiert und die Hofordnung wieder hergestellt. Nach und nach wurden alle fern angereisten Ehemaligen zurück zum Bahnhof gebracht und mit einem erfüllten Gefühl verabschiedeten wir uns von Maria, dem Ziegelhof und dem Rekordwochenende.

Bericht im Donaukurier über das Wochenende der CVEhemaligen

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