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Der gemeinnützige Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas"

  • unterstützt die von Schwester Karoline Mayer in Chile, Bolivien und Peru errichtete Fundación Cristo Vive für Menschen in Armut und koordiniert die Hilfe europaweit.
  • Er entsendet im Rahmen des "Weltwärts"- Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)Freiwillige nach Chile und Bolivien und ist Träger des "anderen Dienstes im Ausland" für Zivildienstleistende.
  • Der Verein sammelt Spenden und vermittelt Patenschaften für einzelne Projekte.

Cristo Vive Europa auf Facebook

Es gibt bei Facebook eine geschlossene Gruppe für Mitglieder von CVE und Förderer des Werks von Schwester Karoline.
So werde ich Mitglied der Gruppe Direkt zur Facebook-Gruppe

Zum Vormerken:

Das nächste Jahrestreffen mit Mitgliederversammlung findet am 2./3. Juni 2012 in der Jugendbildungsstätte in Würzburg statt.

Spendenbescheinigung

Wir bemühen uns, innerhalb von drei Monaten den Spendern eine Bescheinigung zukommen zu lassen. Diese Bestätigung können wir aber nur zusenden, wenn wir die vollständige Anschrift des Spenders haben.

Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung


Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Siehe: www.fcvschweiz.ch
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

home > Vereinsleben > Bericht der Vorsitzenden
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Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden
2008/2009

Göttingen, 19. Februar 2009

Die Arbeit des Vorstands 2008 - 2009 - Tätigkeitsbericht

Vorbemerkung: die folgenden Informationen fassen die Vorstandsarbeit seit der Würzburger Mitgliederversammlung am 31. 5 / und 1. 6. 2008 zusammen. Dieser Bericht ist ebenso für das zuständige Finanzamt sowie für mögliche öffentliche Träger bestimmt.

1.Öffentlichkeitsarbeit

Zu einer wichtigen Informationsquelle ist das zwei Mal im Jahr erscheinende, vielseitig zu nutzende Info-Heft geworden: nach Mut machenden positiven Rückmeldungen erhöhten wir die Auflage und geben es gern an Interessierte weiter. Die Suche nach Beiträgen fördert die Vernetzung unter den Mitgliedern und wir danken für die zuverlässige Redaktionsarbeit von Wolfgang Küper, Michel Schaack und Karl Grüner.

Das Faltblatt ist überarbeitet worden; Ludwig Müller sorgte dankenswerterweise wieder für den Druck; nun kann es bei Familie Mätzold oder Familie Braun angefordert werden. Der Materialkoffer wurde von Peter Pogrzeba weiterentwickelt und wird auf der nächsten Mitgliederversammlung vorgestellt.

In vielen Gesprächen (besonders mit interessierten Freiwilligen) können wir glücklicherweise auf unsere Homepage {www.cristovive.de) verweisen; Karl Grüner ist bemüht, sie laufend zu aktualisieren, und wir bitten um entsprechende Hinweise der Mitglieder.

Die Präsenz von CVE ( u. a. auch das von ehemaligen Freiwilligen gestaltete Abendgebet) auf dem Katholikentag in Osnabrück im Mai 2008 ermöglichte vielfältige Kontakte untereinander und den Austausch mit anderen Organisationen auf der Eine-Welt-Meile.

Auch auf dem Kirchentag 2009 (21.-24. Mai) in Bremen (Motto: Mensch, wo bist du?) werden wir mit einem Informations- Stand vertreten sein; Gerd Viehrig übernimmt für uns die Organisation. Leider ist es uns nicht gelungen, für Karoline die Beteiligung am Programm zu erreichen.

Im Info-Heft 7 berichteten wir ausführlich von der Verleihung der Kardinal- Frings- Medaille an Karoline im Juni 2008: wir haben in Bad Honnef neue Freunde gewonnen! Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Katholisch Sozialen Institut ist angedacht.

2. Haushalt 2008/09

Der Kassenbericht 2008 sowie das Budget 2009 wurden dem Vorstand von Richard Finger und Dieter Maurer vorgestellt. Beide sind diesem Bericht beigefügt; sie werden auf der Mitgliederversammlung den Mitgliedern erläutert und zur Genehmigung vorgelegt. Das Spendenaufkommen erreichte nahezu den Vorjahreswert; die Verwaltungskosten konnten sogar noch reduziert werden.

3. Vereinsleben - Mitgliederversammlung (MV) - Vorstandsarbeit

Auf der Jahresversammlung 2008 haben die Mitglieder einen neuen Vorstand für 2 Jahre gewählt. Das Protokoll der MV ist- zusammen mit dem Info- Heft 6 - im Juli 2008 verschickt worden. Wieder sind wir ein wenig gewachsen: CVE hat jetzt ca. 560 Mitglieder. Der Vorstand traf sich im September 2008 für ein intensiv genutztes Arbeitswochenende in Oberreifenberg/ Taunus. Die Frühjahrssitzung werden wir auf den 25./26. April 09 verschieben, da wir Femando Massad, Geschäftsführer der FCVC, sowie Antonio Revollo, Rechtsanwalt der FCVB, eingeladen haben. Da beide zu der Zeit in Deutschland sind (bei Amntena), nutzen wir die Gelegenheit, um uns ausführlich über die Entwicklungen in Chile und Bolivien zu informieren. Darüber hinaus werden wir für unsere Gäste ein Besuchsprogramm organisieren, das sich inhaltlich mit Berufsschul- und Kindergartenarbeit beschäftigen soll und dem weiteren gegenseitigen Kennenlernen dienen wird. Die dritte Vorstandssitzung findet wieder unmittelbar vor der Mitgliederversammlung statt, die wir am 6. und 7. Juni 2009 in Würzburg durchführen werden. Inhaltlicher Schwerpunkt: Ausbildung für sozial benachteiligte junge Menschen in Chile. Unser Gast, Gustavo Donoso, leitet die Berufsschule (EFPO) der FCV in Santiago; er wird über deren Konzepte und Initiativen berichten. Die Erfahrungen des letzten Jahres ermutigen uns, auch die Eltern der zukünftigen Freiwilligen wieder zur MV einzuladen.

Herzlichen Dank an Richard Finger und Hubertus Roland, die das ganze Jahr über damit beschäftigt sind, Spendenbescheinigungen zu versenden. Dabei wird über eine Vereinfachung zur Entlastung nachgedacht. Wichtig aber bleibt: bitte immer den vollständigen Absender angeben!

4. Assistenz für Karoline

Lange haben wir daran gearbeitet, eine Entlastung für Karoline zu erreichen: auf der letzten MV sowie im Info- Heft 7 hat sich Susanna Biskup vorgestellt; sie wird ab April 2009 die Arbeit in Chile aufnehmen und Karoline als persönliche Referentin unterstützen. Der dafür eingerichtete Sonder- Spendentopf wird weitergeführt. Dorothea Klette danken wir sehr für ihre - an dieser Stelle so wichtige -, zuverlässig geleistete Arbeit!

5. Zusammenarbeit mit den Stiftungen "Cristo Vive" in Chile, Bolivien und Peru

Wir stellen erfreut fest: die immer häufigeren persönlichen Begegnungen mit Mitarbeitern/innen der Stiftungen in Chile, Bolivien und Peru erleichtem die Zusammenarbeit beträchtlich. Die Briefe von Karoline, die jeweils von den großen Entwicklungen in den Stiftungen und den bewegenden Erlebnissen "am Rande" erzählen, verstärken die Verbindung untereinander. Inzwischen ergänzen die Berichte der Freiwilligen in beeindruckender Weise das Bild. So sei an dieser Stelle auf eine zusammenfassende Darstellung verzichtet. Nur Eines dazu: wir freuen uns sehr, dass Nicola Wiebe seit Oktober 2008 die Geschäftsführung der FCVBolivia übernommen hat. Sie folgt Michaela Balke, die mit ihrer Familie nach Deutschland zurückgekehrt ist und nun im Vorstand mitarbeitet.

6. Freiwilligenarbeit

Nach der Anerkennung als Entsendeorganisation für das weltwärts (ww)- Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erarbeitete Cornelia Götz - zusammen mit dem Freiwilligen- Team - die Anträge für die jeweiligen Einsatzplätze in Chile und Bolivien. Auch diese sind inzwischen alle anerkannt; neun Freiwillige (sieben über das ww- Programm) arbeiten derzeit in Chile, drei Freiwillige in Bolivien. Aus einer Flut von Bewerbungen ( ca.70) wählte das Team für August 2009 bis August 2010 wiederum neun Freiwillige (sieben überww) für Chile aus, vier Freiwillige für Bolivien. Darüber hinaus war die gesamte finanztechnische Bearbeitung der Zusammenarbeit mit dem BMZ für CVE zu "erfinden", möglichst Kräfte schonend, transparent und effizient. Ohne die Zusammenarbeit von Richard Finger und Frank Roland wäre das nicht so gut gelungen! Ganz herzlichen Dank dafür! Die Teilnahme am weltwärts- Programm sorgt für eine ungeahnte Wahrnehmung von CVE unter jungen Leuten. Darüber hinaus erfordert sie den ständigen Austausch mit weiteren Entsendeorganisationen in sog. Trägerkreistreffen - auch zur eigenen Standortbestimmung. Sie beschert Anfragen für Presseberichte und zwingt zu entwicklungspolitischen Überlegungen in Bezug auf die Freiwilligenarbeit.

Das Freiwilligen-Team hat sich noch eine weitere Aufgabe zugemutet: ein eigenes Konzept für ein Rückkehrer- Seminar wird erarbeitet werden. Alles dies wäre nicht möglich ohne die engagierte Mitarbeit von einer immer größeren Zahl von ehemaligen Freiwilligen, die sehr bereichernd und ermutigend ist für uns alle!

Göttingen/Berlin, den 19.2.2009 Gabi Braun und Silvia Caspers