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25jähriges Jubiläum von "niños de la tierra" in Luxemburg

Jubilaeum1Die mit Cristo Vive Europa (CVE) befreundete Luxemburger Organisation "niños de la tierra" beging Mitte Oktober das Jubiläum ihres 25jährigen Bestehens. Bei der Feier im Schloss von Bettemburg (Luxemburg) überbrachten die CVE-Vorsitzende Gabi Braun, ihr Mann Karl-Friedrich und die zweite Vorsitzende Dorothea Klette die Glückwünsche unseres Vereins.

Aus dem Engagement des Bettemburger Jugendchors ist 1987 der Verein "Chiles Kinder" entstanden, aufgebaut von dem damaligen Chorleiter Michel Schaack, der den Verein bis heute leitet. Er ist auch Gründungsmitglied von Cristo Vive Europa und hat viele Jahre in unserem Vorstand mitgearbeitet. Nach wie vor ist er Mitglied der Redaktion des Info-Blattes von CVE.

2006 hat sich der Luxemburger Verein umbenannt in "niños de la tierra", als er sein ursprünglich auf Chile beschränktes Engagement auch auf Bolivien und Peru ausgedehnt hat. Das hängt eng zusammen mit den Aktivitäten der Fundación Cristo Vive,  die in Südamerika der Hauptpartner der "Nitis", wie sie sich intern nennen, ist. Die Begegnung mit Schwester Karoline Mayer in den 70er Jahren hat Michel Schaack entscheidend geprägt: ihr Einsatz für die Menschen in Not, für die Zukurzgekommenen, Ausgebeuteten und Hungernden, wie Schaack in der Broschüre zum Jubiläum schreibt. Ihr Vorbild sei Jesus, der Befreier. Das bedeute für Karoline "Loslösung von Egoismus, Besitzdenken, Hass und Neid, von jeder Form von Gewalt, von Nationalismus und Rassismus."

In den 25 Jahren hat der Verein Projekte von insgesamt 15 Partnern in Südamerika unterstützt, wobei er auch finanzielle Mittel der Luxemburger Regierung einsetzen konnte. Kooperationsministerin Marie-Josée Jacobs war deshalb Gast der Feierstunde und betonte in ihrer Ansprache, dass die Ideen, die den Verein leiten, wie Entwicklungs-Zusammenarbeit, fairer Handel und die Achtung der Menschenrechte heute aus dem politischen Handeln nicht mehr wegzudenken seien.

Auch der Bürgermeister von Bettemburg, Laurent Zeimet, hob in seinem Grußwort und in einem Beitrag in der Festschrift hervor, dass das humanitäre Engagement der "Nitis", ihr Einsatz für eine bessere, gerechtere Welt, immer auch politisch sei. Auf die christlichen Wurzeln des Vereins eingehend, schreibt Zeimet, "Christen können nicht auf der Seite von Reichen und Mächtigen stehen, die ihren Reichtum und ihre Macht zur Unterdrückung anderer nutzen. Aus diesem christlichen Verständnis regt sich der Widerstand gegen herrschende Verhältnisse, regt sich auch Protest gegen innerkirchliche Strukturen. Christen müssen die Welt nicht verändern, aber wer versucht, als Christ zu leben, verändert die Welt."

Dem schließt sich Michel Schaack an, wenn er auffordert: "Setzen wir uns dafür ein, dass die 'kleinen Leute' niicht allein gelassen werden. Setzen wir uns im Gegenteil dafür ein, dass sie lernen zu reden, sich zu organisieren und Geschichte mitzuschreiben. Eine andere Gesellschaft ist möglich."                -er

Plenum  Ministerin Gabi-Rede Dorothea-Rede Michel Buergermeister

Redner/innen bei der Jubiläumsfeier im Bettemburger Schloss: in der oberen Reihe Kooperationsministerin Marie-Josée Jacobs und in der unteren Reihe von links: Gabi Braun und Dorothea Klette von CVE, Michel Schaack, Präsident von "niños de la tierra" und Bettemburgs Bürgermeister Laurent Zeimet.

Fotos:nitis


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