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Der gemeinnützige Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas"

  • unterstützt die von Schwester Karoline Mayer in Chile, Bolivien und Peru errichtete Fundación Cristo Vive für Menschen in Armut und koordiniert die Hilfe europaweit.
  • Er entsendet im Rahmen des "Weltwärts"- Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)Freiwillige nach Chile und Bolivien und ist Träger des "anderen Dienstes im Ausland" für Zivildienstleistende.
  • Der Verein sammelt Spenden und vermittelt Patenschaften für einzelne Projekte.

Cristo Vive Europa auf Facebook

Es gibt bei Facebook eine geschlossene Gruppe für Mitglieder von CVE und Förderer des Werks von Schwester Karoline.
So werde ich Mitglied der Gruppe Direkt zur Facebook-Gruppe

Zum Vormerken:

Das nächste Jahrestreffen mit Mitgliederversammlung findet am 2./3. Juni 2012 in der Jugendbildungsstätte in Würzburg statt.

Spendenbescheinigung

Wir bemühen uns, innerhalb von drei Monaten den Spendern eine Bescheinigung zukommen zu lassen. Diese Bestätigung können wir aber nur zusenden, wenn wir die vollständige Anschrift des Spenders haben.

Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung


Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Siehe: www.fcvschweiz.ch
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

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Buchtipps

Kraeutler

Erwin Kräutler:
Kämpfen, glauben,
hoffen.

Erwin Kräutler, gebürtiger
Österreicher,
entschlieβt
sich, mit 20 Jahren
Priester und
Missionar zu werden. Er möchte die
Welt im Licht des Evangeliums mitgestalten
und verändern. 1965 kommt
er nach Brasilien. Seit 1980 ist er Bischof
von Xingu im brasilianischen
Amazonasgebiet. Unermüdlich setzt
er sich für den Umweltschutz und
die Rechte indigener Völker ein. Ein
solches Engagement passt so manchen
Mächtigen nicht ins Konzept.
Verschiedene Male versucht man
ihn umzubringen, doch immer wieder
steht er auf und setzt seinen gewaltlosen
Kampf gegen skrupellose
Politiker und Groβgrundbesitzer fort.
Bis zum heutigen Tag. Es lohnt sich,
sich mit den Erinnerungen dieses
doch auβergewöhnlichen Menschen
auseinanderzusetzen. Nicht wenig
erstaunt war ich, von Kräutler zu erfahren,
dass die heilige Thérèse von
Lisieux ihn immer wieder inspiriert hat
und er sie als die groβe Liebe seines
Lebens bezeichnet. (M.S.)

Vier-Türme Verlag Münsterschwarzach, 2011.



Wecker

Konstantin Wecker, Bernard Glassmann:
Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.


Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit.
Kösel-
Verlag München 2011.
In dieser Zeit, in der die alte Welt aus den Fugen gerät und man sich eine neue mit brennender Ungeduld herbeisehnt, kommt dieses Buch wie gewünscht. Liedermacher
und Poet Konstantin Wecker und Bernard Glassmann, amerikanischer Zen-Meister, erzählen über ihre durch Krisen und Schicksalsschläge gereiften Lebenserfahrungen. „Empört euch,
gehört euch und wehrt euch, es ist nie zu spät“. Wecker und Glassmann machen uns Mut, aktiv am Leben teilzunehmen, mitzuhelfen, die Wirklichkeit zu verändern. Nicht ein achtversessenes Gegeneinander, sondern ein liebevolles Miteinander kann eine lebenswerte Zukunft garantieren. M.S.


andere11SeptAlvarado Leyton, Cristian (Hrsg.);
Der andere 11. September


Gesellschaft und Ethik nach dem Militärputsch in Chile
Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile. Die gesellschaftlichen und ethischen Folgen dieses Aufstandes reflektieren die Beiträge dieses Bandes. Er zeigt auf, dass die Militärdiktatur – obwohl seit 1990 beendet – keine vergangene Epoche in einem peripheren Land ist. Die nach 1973 gewaltsam eingeleiteten, von neoliberaler Gesellschaftsdeutung
flankierten Restrukturierungsprozesse in Arbeitswelt, Politik, Recht formen die heutige chilenische Gesellschaft und zeigen Parallelen zu anderen westlichen Ländern, die
ihren sinnfälligsten Ausdruck in dem Zeichen „11. September“ finden.
261 Seiten, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2010. M.S.


Frenz

Helmut Frenz
Jes 50,5 …und ich weiche nicht zurück.


Chile zwischen Allende und Pinochet. Ein Pfarrer und Menschenrechtler erinnert sich. Verlag des Gustav Adolf-Werkes e.V., ISBN 978-3-87593-109-9, 12,00€

Der Autor, Pastor und Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile - Weggenosse von Schwester Karoline – erinnert sich an seinen Kampf für Menschenrechte: Das Militärregime verfolgt und foltert Ausländer wie chilenische Bürger mit der Anklage, Kommunisten und Staatsfeinde zu sein. Als Pastor und Theologe setzt er sich aus christlicher Überzeugung für die Verfolgten öffentlich ein, was zu einer Spaltung der evangelischen Kirche in Chile und trotz zeitweiliger Duldung durch die Machthaber letztendlich zur Ausweisung führt. Neben Dokumenten wie informationsreichen Details zur politisch-gesellschaftlichen wie zur kirchlich-ökumenischen Lage in Chile erhält der Leser auch einen tiefen Einblick in Frenz’s „Versuch gegen das Vergessen“ und seinen „Beitrag für eine notwendige Erinnerungskultur“ (S.336). kfb


Boff-Buch

Leonardo Boff
Die Transparenz aller Dinge - Gott erfahren

topos taschenbücher, ISBN 978 - 38367 – 0694 –4, Preis: 8,90 €

Bereits 1974 legt Leonardo Boff eine Arbeit über die Gotteserfahrung vor. 2010 wird mit „Die Transparenz aller Dinge“ das Thema im vorliegenden Bändchen erneut aufgegriffen. 36 Jahre der theologischen Auseinandersetzung liegen dazwischen: eine neue „Ortsbestimmung“ angesichts des Lehrverbotes und der Schweigebuße drängen sein Ringen um die Gotteserfahrung aber nicht ins Abseits.
Eine Lektüre, die – gepaart mit Freude am lesenden Nach-Denken – die Ränder vertrauter Bilder von Gott und Mensch unscharf werden lässt und neue Konturen zeichnet. kfb


pic.phpLeonardo Boff
Franz von Assisi und die Liebe Gottes zu den Armen

Topos-Verlag. Kevelaer 2010, 142 S., ISBN 978-3-8367 0715-2, Preis:8.90 €

Leonardo Boff, Brasilianer und einer der profilierten Vertreter der Befreiungstheologie, allerdings von der offiziellen Kirche gemaßregelt, schreibt über Franziskus, der in der Befreiungstheologie ein besonderes Ansehen genießt. „Bei Franziskus gehen auf wunderbare Weise Zärtlichkeit und Kraft zusammen. Beide resultieren aus der fortwährend ausgehaltenen Spannung zwischen Evangelium und Regel, zwischen Bergpredigt und Ordnung. Indem sich Zärtlichkeit und Kraft in dem einen Menschen verbinden, lassen sie die Sonne von Assisi aufgehen…“ w.k.


FeuerblumeCarla Federico
Im Land der Feuerblume

Roman. München: Knaur-Verlag 2010, 784 S., Preis: 9.95 €
Dieser historische Roman handelt von der Liebe der zwei Auswanderer Elisa und Cornelius, die 1852 auf einem Auswandererschiff mit anderen Deutschen (insgesamt zwischen 1846 und 1914 rund 20 000) nach Chile auswandern, ihrer Zukunft in Chile, ihren Herausforderungen, von Missgunst und Eifersucht. Wer gerne Abenteuerbücher aus der Vergangenheit liest, wird hier einiges aus dem Umkreis der deutschen Einwanderer in Chile und ihren Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert erfahren. Die Autorin, mit echtem Namen Julia Kröhn, hat Theologie, Philosophie und Geschichte in Salzburg studiert und lebt seit 2001 als Journalistin in Frankfurt. w.k


Materialie183_msBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
BMZ Materialien 183. Informationsmappe Lateinamerika. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit Lateinamerika und der Karibik

Bonn, Stand Dezember 2007
Auch wenn die Zusammenstellung etwas zurückliegt und unklar ist, wie die neue Bundesregierung mit Minister Dirk Niebel die Zusammenarbeit mit Lateinamerika sieht, bietet sie doch einen guten Einblick in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit der letzten Jahre mit Lateinamerika. Die Armutsbekämpfung, die Modernisierung staatlicher Institutionen und der Umweltschutz werden als die zentralen Herausforderungen der Region und als hehres Ziel unserer Zusammenarbeit dargestellt. Einige Überexemplare sind bei Wolfgang Küper in Schwalbach zu erhalten.
w.k.


mordshungerJean Feyder: Mordshunger
Wer profitiert vom Elend der armen Länder?


Westend Verlag , ISBN 978-3-938060-53-7

Die schnelle Rettung maroder Banken und Konzerne einerseits, die Gleichgültigkeit gegenüber der Tatsache, dass täglich 25 000 Menschen an Hunger oder an seinen Folgen sterben andererseits. Szenen eines Science-Fiktion Filmes? Leider nein. Knallharte Wirklichkeit: Mehr als eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung und Hunger. Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte waren es so viele. DIE Schande für die Weltgemeinschaft!
JEAN FEYDER, Luxemburger Botschafter bei den internationalen Institutionen in Genf, hat sich mit dieser Problematik auseinander gesetzt. Er beschreibt die tieferen Ursachen dieses Hungerskan­dals. Er legt dar, welche Folgen die Liberalisierung der Märkte, die Deregulierung des Finanzsys­tems und die Programme der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds für die armen Län­der haben, und unterbreitet Lösungsvorschläge. Auch die EU, die etwa 60 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe leistet, wird unter die Lupe genommen.
Feyder kritisiert die Inkohärenz ihrer Politik und verlangt u.a. eine Neuausrichtung ihrer Handelspolitik, „die es den Ländern des Südens erlauben würde, eine Selbstversorgung hinsichtlich der Nahrungsmittelproduktion zu erreichen, wie sie die EU ja bereits praktiziert.“ Feyder fordert einen radikalen Umbau des weltweiten Ernährungssystems. M.S.