Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung
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Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Siehe: www.fcvschweiz.ch
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

Die meisten von euch kennen mich, aber für diejenigen, die nicht wissen wer ich bin, stelle ich mich erst einmal vor. Mein Name ist Pascale Engel, ich bin 25 Jahre alt, komme aus Luxemburg und bin seit letztem Jahr diplomierte Psychologin. Mein erster offizieller Job in meinem frisch erlernten Beruf sollte mich nach Südameiika führen. Ich arbeite jetzt schon seit über 7 Monaten in Bolivien im Namen der luxemburgischen NGO CHILES KINDER, die sowohl Projekte in Chile als auch in Bolivien unterstützen (www.chileskinder.cercle.lu).
Näheres zu meinem Projekt: Als Psychologin arbeite ich in der 'Residencia Estudiantil Luise' (www.fundacioncristovive.cl/bolresidencia.htm) in Bella Vista, einem kleinen Dörfchen am Fuße der Anden in der Nähe von Cochabamba, einer der grösseren Städte Boliviens.

Die Residencia ist ein Schülerwohnheim, das ursprünglich dazu gedacht war, den armen Anden Kindern eine bessere schulische Ausbildung ermöglichen zu können. Obwohl es Schulen in den Bergen gibt, sind diese oft schlecht geführt und enden normalerweise mit dem vierten Schuljahr. Größtenteils haben die Kinder Schulwege von einigen Stunden und wenn sie es dann endlich bis in die Schule geschafft haben, taucht der Lehrer oftmals nicht auf oder sie können gar nicht erst zur Schule gehen, weil sie ihren Familien auf dem Feld helfen müssen. In der staatlichen Schule in Bella Vista haben die Kinder die Möglichkeit zu einem qualifizierten Abschluss, welcher ihnen mehr berufliche Wege öffnet. Obwohl Bella Vista an die Anden grenzt, wohnen die meisten Kinder Stunden oder Tage von hier entfernt. Das Jahr über sind sie also in der Residencia zu Hause und sie kehren normalerweise nur in den Ferien zu ihren Familien zurück.
Wie gesagt, dies war die ursprüngliche Idee: In der Zwischenzeit ist die Residenca aber auch Zufluchtsort für Kinder geworden, welche zwar aus der Umgebung stammen, aber ihre familiäre Situation lässt nicht zu, dass sie weiterhin zu Hause wohnen können. Alkoholismus, Missbrauch oder extreme Armut haben diese Kinder oftmals schon von klein auf miterlebt und die Residencia bietet ihnen eine Möglichkeit aus ihrem alltäglichen Elend auszubrechen. Diese Kinder brauchen oft ganz besonders viel Zuwendung und eine professionelle Betreuung, um ihre traurige Vergangenheit verarbeiten zu können und auf eine positivere Zukunft zu blicken.
Als ich vor 7 Monaten begonnen habe, in der Residencia zu arbeiten, war weder ein Psychologe, Pädagoge noch Sozialarbeiter eingestellt. Die über 80 Kinder wurden alleine von zwei jungen Frauen ohne Berufsausbildung im erzieherischen Bereich betreut. Keine leichte Aufgabe für diese jungen Frauen, die oftmals mit der anstrengenden Arbeit und den harten Kinderschicksalen überfordert waren. An Willen und Motivation fehlt es den Verantwortlichen jedoch nicht. Der Mangel an Personal ist durchaus erkannt, nur lässt es die finanzielle Lage im Augenblick nicht zu, mehr Leute einzustellen. Trotzdem hat sich die Situation seit Oktober verbessert, so dass seit einigen Monaten eine erfahrene Sozialarbeiterin in der Residencia mitarbeitet.

Mein Hauptaufgabenbereich liegt in der psychologischen Betreuung von Kindem und Jugendlichen, welche emotionale und/oder schulische Probleme aufweisen. Zusammen mit der Sozialarbeiterin und den Betreuerinnen versuchen wir gemeinsam Wege zu finden, wie man den Kindern am besten helfen kann. Ein anderer Teil meiner Arbeit liegt in der praktischen Organisation der Residencia. So setzen Filomena (Sozialarbeiterin) und ich uns regelmässig mit den ,Senoritas' zusammen und diskutieren über die Alltagsprobleme des Residencia Lebens und wie man diese beheben kann. Nur leider, wie so oft, fehlt es an Geld, um eine ganze Reihe Sachen zu ermöglichen.

Wenn man in ein solch armes Land wie Bolivien kommt, möchte man am liebsten überall helfen. Da dies aber leider nicht möglich ist, habe ich mir vorgenommen meine Hilfe auf einige konkrete Punkte zu beschränken, welche ich meiner Ansicht nach auch verwirklichen kann:
Gemeinsam mit CHILES KINDER, meinen bolivianischen Mitarbeitern und den Hauptverantwortlichen der Residencia ist es unser Ziel, in den nächsten Wochen und Monaten ein Projekt auszuarbeiten, welches die oben genannten Punkte und noch weitere umfasst, um der Residencia eine stabilere Struktur zu geben und eine optimale psychosoziale Betreuung der Kinder zu ermöglichen. Steht dieses Projekt komplett, wird ein Großteil der Kosten wahrscheinlich von der luxemburgischen NGO CHILES KINDER getragen.
Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann dies gerne tun mit einer Spende an CHILES KINDER, Vermerk ,Pascale, Residencia Luise'. Es ist auch möglich, das Projekt längerfristig zu unterstützen mittels eines Dauerauftrages. Für weitere Informationen oder Fragen kann man sich gerne an mich* oder CHILES KINDER wenden (20, rue des Champs, L 3327 Crauthem, Luxemburg, Tel: 00352- 36 93 37)
Ein großes Dankeschön im Voraus von den Kindern und von mir.