Der gemeinnützige Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas"
unterstützt die von Schwester Karoline Mayer in Chile, Bolivien und Peru errichtete Fundación Cristo Vive für Menschen in Armut und koordiniert die Hilfe europaweit.
Er entsendet im Rahmen des "Weltwärts"- Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)Freiwillige nach Chile und Bolivien und ist Träger des "anderen Dienstes im Ausland" für Zivildienstleistende.
Der Verein sammelt Spenden und vermittelt Patenschaften für einzelne Projekte.
Das nächste Jahrestreffen mit Mitgliederversammlung findet am 2./3. Juni 2012 in der Jugendbildungsstätte in Würzburg statt.
Informationen
zum
Freiwilligendienst
Spendenbescheinigung
Wir bemühen uns, innerhalb von drei Monaten den Spendern eine Bescheinigung zukommen zu lassen. Diese Bestätigung können wir aber nur zusenden, wenn wir die vollständige Anschrift des Spenders haben.
Das "Consultorio de salud familiar Cristo Vive" versorgt 20.000 Menschen aus den Armenvierteln medizinisch.
Das "Consultorio de salud familiar Cristo Vive" bietet Behandlung, Krankenpflege, Gesundheitsvorsorge und Beratung für rund 20.000 Menschen aus den Armenvierteln.Diese kostenlose medizinische Grundversorgung ist nicht schlechter als die in den Polikliniken der Reichen.
Ein zuckerkranker Mann läßt seine offenen Beine behandeln.
Dr. Müller, eine österreichische Ärztin, arbeitet seit vier Jahren im Consultorio.
Neben Allgemeinmedizin gibt es auch zahnmedizinische und augenärztliche Versorgung, Psychotherapie, Gesundheitsberatung, Mütterberatung, Beratung für die Familienplanung und Hilfe bei sozialen Notfällen. Und was in Chile nicht üblich ist: Die Ärzte des Consultorios
machen auch Hausbesuche. In einer Kranken- und Altenpflegeschule werden 40 junge Leute ausgebildet.
Rezeption im Consultorio. Wer sich hier einschreiben läßt, wird
im Consultorio kostenlos behandelt.
Für jeden eingeschriebenen Patienten erhält das Gesundheitszentrum 500 Pesos
(2.-- DM) im Monat vom Staat. Das Dreieinhalbfache muß die Fundación über
Spenden finanzieren.
Medikamentenausgabe in der Apotheke.
Eine Frau bekommt eine neue Brille.
Drogen-Rehabilitation
Neben dem Berufsbildungszentrums ist 1999 das Rehabilitationszentrum
"Talitakum" für junge Drogenabhängige entstanden. Bereits während des Baus sind die künftigen Mitarbeiter als Therapeuten ausgebildet worden.