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Lateinamerikas




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Der gemeinnützige Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas"

  • unterstützt die von Schwester Karoline Mayer in Chile, Bolivien und Peru errichtete Fundación Cristo Vive für Menschen in Armut und koordiniert die Hilfe europaweit.
  • Er entsendet im Rahmen des "Weltwärts"- Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)Freiwillige nach Chile und Bolivien und ist Träger des "anderen Dienstes im Ausland" für Zivildienstleistende.
  • Der Verein sammelt Spenden und vermittelt Patenschaften für einzelne Projekte.

Zum Vormerken:

Das nächste Jahrestreffen mit Mitgliederversammlung findet am 2./3. Juni 2012 in der Jugendbildungsstätte in Würzburg statt.

Spendenbescheinigung

Wir bemühen uns, innerhalb von drei Monaten den Spendern eine Bescheinigung zukommen zu lassen. Diese Bestätigung können wir aber nur zusenden, wenn wir die vollständige Anschrift des Spenders haben.

Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung


Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Siehe: www.fcvschweiz.ch
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

home > Schwester Karoline > Die Geschichte
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"Ich habe gelernt, von den Nöten der Leute auszugehen"

Die deutsche Schwester Karoline Mayer lebt und arbeitet unter den Armen der chilenischen Hauptstadt Santiago - Ein Bericht von Karl Grüner aus dem Jahr 1998.

Es war in den Jahren der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Ein deutscher Journalist erkundigte sich in der deutschen Botschaft von Santiago de Chile nach Themen, über die er berichten könnte. "Wollen Sie eine kommunistische Nonne kennenlernen?" fragte ihn der Presse-Attaché. Als der Journalist neugierig wurde, bekam er die Adresse von Karoline Mayer. Er fand sie in einem der Armenviertel der Stadt.

Die Schwester aus dem bayerischen Eichstätt galt zu Pinochets Zeiten als "Marxistin", weil sie für soziale Gerechtigkeit gekämpft hatte und während der Regierungszeit Salvador Allendes den Sozialisten nahe gestanden war. Diese hatten in der Tat versucht, sie zum Eintritt in ihre Parteiei zu bewegen. Zur Belohnung sollte sie sogar die chilenische Staatsbürgerschaft bekommen. Doch sie hatte abgelehnt. "Ich sagte ihnen, es sei nicht meine Berufung, in eine Partei einzutreten", berichtet die 59-jährige Schwester. Und sie erklärt mit einem Zitat aus dem Lukasevangelium, was damals wie heute ihr Anliegen war: "...den Armen die frohe Botschaft, den Gefangenen Befreiung und den Blinden das Augenlicht zu verkünden und die Gequälten in die Freiheit zu entlassen" (Lk 4,18).

Mit diesem "Programm" war es Schwester Karoline seit Beginn der 70er Jahre gelungen, Tausenden von Menschen in den Armenvierteln Santiagos Brot, Kleidung, Arbeit, eine menschenwürdige Wohnung, Schutz vor Verfolgung, ärztliche Hilfe, eine Berufsausbildung und Hoffnung für die Zukunft zu geben.


Fortsetzung: Die Anfänge

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