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"Eine späte Enkelin des Barmherzigen Samariters"

PreistraegerSchwester Karoline erhält den mit 20.000 Euro dotierten Marion Dönhoff Förderpreis 2013

In einer bewegenden Feierstunde mit 800 Gästen im Hamburger Kulturzentrum „Kampnagel“ erhielten Sr. Karoline und unser Verein CVE am 1. Adventsonntag den mit 20.000 € dotierten Marion Dönhoff Förderpreis 2013. Stifter des Preises sind die Wochenzeitung DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und die Marion Dönhoff Stiftung. Der Preis erinnert an die ehemalige Chefredakteurin und langjährige Herausgeberin der „Zeit“, Marion Gräfin Dönhoff (+2002), die als Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus eine moralische Instanz in der jungen Bundesrepublik Deutschland war und sich als geborene Ostpreußin nachdrücklich für die Versöhnung mit den östlichen Nachbarn einsetzte.
Ein gelungenes Leben erkläre „den Sinn des Lebens verständlicher als ein grandioses philosophisches Essay“ sagte der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm in seiner Lobrede auf Sr. Karoline. Ihr Leben sei „eine Predigt ohne Worte“. Blüm nannte Karoline eine „späte Enkelin des Barmherzigen Samariters“ im Evangelium. Ihre „Nächsten“ seien die Armen, Verachteten, aus dem Gleis Geworfenen und Entrechteten. Ihnen helfe sie nicht mit Worten, sondern mit Lehrwerkstätten, Gesundheitszentren und Zentren zur Drogenrehabilitation. Sie tue, was Amtspersonen häufig versäumten.
Karoline dankte dem „lieben Norbert“ für seine „ordentliche Predigt“ und den Stiftern des Preises, der „allen von Cristo Vive“ gehöre, wie sie abschließend betonte.

Den undotierten Hauptpreis hat der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim erhalten. Die Laudatio auf ihn hielt die weltberühmte Geigerin Anne-Sophie Mutter.

K. Grüner



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