Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung
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Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Siehe: www.fcvschweiz.ch
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch
1968 war Karoline Mayer als junge Steyler Missionarin nach Chile gekommen. Damals stellten die Christdemokraten unter Eduardo Frei die Regierung. Es herrschte eine Aufbruchstimmung in der chilenischen Gesellschaft. Bis auf einen Teil der konservativen Oberschicht waren alle der Meinung, es müsse etwas geschehen, um den ungerechten Gegensatz zwischen Arm und Reich zu überbrücken und die Ausbeutung der Armen zu beenden.
Schwester Karoline studierte an der Universität von Santiago Medizin. Sie wollte Ärztin werden. Der Orden aber war dagegen und so machte sie ihren Abschluß als Universitätskrankenschwester, ein Studiengang, den es in Deutschland nicht gibt. Die Steyler Schwestern unterhielten mehrere Schulen und leiteten ein großes Krankenhaus in Santiago. Schwester Karoline aber zog es zu den Armen, zur untersten Schicht in der chilenischen Klassengesellschaft. Wer ihr angehörte, konnte sich weder Schulbildung noch eine Behandlung im Krankenhaus leisten.
"Ich habe gelernt, von den Nöten der Leute auszugehen", sagt Schwester Karoline, " und daß die Hilfe nicht für die Leute, sondern zusammen mit ihnen erfolgen muß, in dem Maße, in dem sie sie mittragen können." So versuchte sie als nächstes, zusammen mit mehreren Müttern etwas gegen die Unterernährung der Kinder zu tun. Sie ging mit den Frauen zu den Supermärkten, die damals noch keine großen Kühlräume hatten und sammelte alles, was bis zum Abend nicht verkauft war: Obst, Gemüse, Fleisch. Länger haltbare Lebensmittel wie Mehl, Käse, Öl, Haferflocken steuerte die Caritas bei. Mit diesen Mitteln kochten die Frauen jeden Tag eine warme Mahlzeit für 50 und mehr Kinder. Daraus entstanden 13 Volksküchen für die Armen.