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Partner
Lateinamerikas


Die Arbeit unseres Vereins und der Stiftung Cristo Vive orientiert sich an den christlichen Werten der Nächstenliebe, Toleranz, Menschenwürde und Solidarität. Wir arbeiten konfessionsübergreifend und stehen allen Menschen offen, die bereit sind, sich für unsere christlich-humanitären Ziele einzusetzen.



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Der gemeinnützige Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas"

  • unterstützt die von Schwester Karoline Mayer in Chile, Bolivien und Peru errichtete Fundación Cristo Vive für Menschen in Armut und koordiniert die Hilfe europaweit.
  • Er entsendet im Rahmen des "Weltwärts"- Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)Freiwillige nach Chile und Bolivien und ist Träger des "anderen Dienstes im Ausland" für Zivildienstleistende.
  • Der Verein sammelt Spenden und vermittelt Patenschaften für einzelne Projekte.

Informationen zum Freiwilligendienst


Auswahlseminar: 19. - 21. November 2010 in Göttingen
1.Vorbereitungsseminar:
07. - 09. Januar 2011 in Göttingen
2. Vorbereitungsseminar:
20. - 22. Mai 2011 in Würzburg
Rückkehrerseminar 2009/2010 (2.Teil): 1. - 3.Oktober 2010 in Göttingen;
Nächster Bewerbungstermin für den Freiwilligendienst 2011/2012:
05. November 2010

Assistentin für Schwester Karoline
Mein Beitrag zur Finanzierung


Unsere Schweizer Freunde haben einen eigenen Unterstützungsverein gegründet.
Präsidentin:
Franziska Hildebrand Alberti
Grundhofstr. 1
CH-8704 Herrliberg
Tel.: +41 44 2532986
+41 78 8438387
franziska.hildebrand@bluewin.ch


Zum Tod von Dr. Paul Frings

Am Abend des 5. Juli starb in Santiago de Chile Dr. Paul Frings im Alter von 94 Jahren. Der Neffe des Kölner Kardinals Joseph Frings war 1977 Mitbegründer der "Fundación Missio" und 1990 der "Fundación Cristo Vive", der er bis zu seinem Tod eng verbunden war. Schwester Karoline durfte Frings unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus Deutschland beim Sterben begleiten. Hier ein kurzer Nachruf von Karoline Mayer.

Mitgliederversammlung 2010 in Bad Honnef

Am 5./6. Juni 2010 fand im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Bad Honnef die Mitgliederversammlung und Jahrestagung des Vereins Cristo Vive Europa statt. Eine Rückschau in Bildern

Cristo Vive Europa auf dem Ökumenischen Kirchentag in München

Der Verein "Cristo Vive Europa - Partner Lateinamerikas" hatte einen eigenen Stand auf dem Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai in München. In Nachbarschaft zur Bischöflichen Aktion ADVENIAT zog der neu gestaltete Stand im Themenbereich "Verantwortlich handeln - Christsein in der einen Welt - Lateinamerika" viele Besucher an.
Schwester Karoline Mayer war häufig am Stand anwesend, wo sie, ebenso wie die anderen Betreuer, zu Gesprächen zur Verfügung stand. Im Geistlichen Zentrum wirkte Schwester Karoline bei dem Podium "Christentum - lebendiges Wasser für die Welt" mit.

Ehemalige Freiwillige haben zusammen mit Schwester Karoline in der Kirche Sankt Margaret in München-Sendling ein Ökumenisches Abendgebet gestaltet, an dem viele Vereinsmitglieder und Freunde von "Cristo Vive" teilgenommen haben. Im Anschluss war Gelegenheit, sich im Kolpingsaal der Gemeinde zu einem geselligen Abend zu treffen, an dem Karoline vor allem über das Erdbeben in Chile berichtete.
Bilder von allen Cristo-Vive-Veranstaltungen auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag finden Sie hier.

Fundación Cristo Vive baut Häuser im Erdbebengebiet

In einem erneuten Brief vom 25. März berichtet Schwester Karoline, dass die Fundación Cristo Vive eine grössere Hilfsaktion in Loncomilla in der Nähe des Erdbebenzentrums begonnen hat. "Mit zwei Lastwagen konnten wir Baumaterial, Lebensmittel, warme Kleidung, Seifen , Wasch- und Desinfektionsmittel und medizinisches Material dorthin bringen." Mit Hilfe eines Bauunternehmers haben zwei Berufsschullehrer und eine Gruppe von Freiwilligen begonnen, dort mehrere Häuser zu errichten. zum Brief von Schwester Karoline

Größere Schäden an der Krankenpflegeschule

In einem Brief an die Freunde der Krankenpflegeschule berichtet der Mentor der Schule, Siegfried Möbius, über die Schäden, die das Erdbeben an dem Gebäude verursacht hat:

"...Als ich dann zu unserer Krankenpflegeschule kam, wurde ich gleich in den zweiten Stock beordert, in dem sich unsere beiden Schulleiterinnen die schadhaften Stellen betrachteten.

Rund um die Decke sah man eine starke Veränderung. Die Ränder waren verrutscht, zerknautscht, abgehängt, heruntergefallen, die Träger sichtbar, die Isolierung hing zwischen den Sparren, war teilweise herabgefallen, Dachplatten verdreht, Löcher in dem Zinkdach. Bevor der Regen kommt, muß etwas geschehen!

Mit Fernando und Gustavo versuchen wir so schnell wie möglich Lösungsmöglichkeiten zu finden, damit wir die kostspieligen Reparaturen möglichst noch vor dem hoffentlich großen Regen, den die Zentralzone dringend nötig hat, erledigen können. Wenn man die Schäden am Dach sieht, ist der umgestürzte Schrank, den wir im letzten Jahr für das Büro der Schulleiterin neu gekauft hatten, eine Kleinigkeit. Er war mit allen Büchern und Aktenordnern umgefallen und hatte sich, völlig zerschmettert, im Büro der Leiterinnen verteilt.

Gerade jetzt hätten wir ohne Schwierigkeiten das neue Jahr anfangen müssen, denn wir haben eine Gruppe mehr aufgenommen. In drei Klassenräumen und dem Tagesraum unterrichten wir vier Gruppen à 25 Schüler. Wie wir die Arbeit in den Fachräumen des zweiten Stockwerks abwickeln, ist uns noch ein Rätsel. Vielleicht müssen wir dabei auf einige Räume in der Berufsschule ausweichen; leider liegt diese Einrichtung aber etwa zwei Kilometer von uns entfernt.

Es ist nicht meine Art, immer wieder die Hand aufzuhalten und um Almosen zu bitten, leider bleibt mir aber in dieser Notlage nichts anderes übrig. Und ich würde sehr gern noch vor dem dringend erhofften Regen den normalen Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen. Ohne Geld bekommen wir keine Arbeiter, und ich würde sehr gern zusammen mit Karoline einem Verantwortlichen die Arbeit übergeben, damit wir möglichst umgehend wieder in geordneten Bahnen arbeiten können.

Außenminister Westerwelle hilft der Fundación Cristo Vive in Chile

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat am Sonntag, 7. März zu Beginn seiner Südamerikareise auf dem Flughafen von Santiago de Chile Schwester Karoline Mayer einen Stromgenerator überreicht. Das Consultorio Criste Vive (Gesundheitszentrum), in dem zahlreiche Erdbebenopfer kostenlos medizinisch behandelt werden, braucht dringend eine eigene Stromversorgung, weil das Erdbeben das Elektrizitätsnetz zerstört hat. Während Westerwelle mit der chilenischen Regierung weitere Hilfsmaßnahmen besprach, besuchte sein Lebenspartner Michael Mronz das Gesundheitszentrum und den Kindergarten Naciente und überreichte Schwester Karoline als Vorstandsmitglied der Organisation "Ein Herz für Kinder" einen Scheck über 20.000 Euro. Er sagte anschließend zu Schwester Karoline, dass die Begegnung mit den Menschen hier der absolute Höhepunkt seiner Reise war und hat sich sehr bewegt verabschiedet.
Die Katholische Nachrichtenagentur in Bonn verbreitete einen Bericht über die Reise Westerwelles und schrieb unter anderem:
Santiago de Chile (KNA) Mit Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist der erste europäische Politiker in das vom Erdbeben getroffene Chile gereist. Bei einem Treffen mit Regierungsvertretern des Landes sagte er am Sonntag (Ortszeit) eine Soforthilfe von 630.000 Euro für Notunterkünfte und den Wiederaufbau zu. Die Delegation hatte auch einen Generator für die deutsche Ordensschwester Karoline Mayer im Gepäck. Das von ihr geleitete Gesundheitszentrum Consultorio Cristo Vive in der Nähe der Hauptstadt Santiago behandelte unter widrigen Bedingungen und trotz häufiger Stromausfälle zahlreiche Erdbebenopfer.

Ein Foto von der Übergabe des Stromgenerators an Schwester Karoline hat das Auswärtige Amt in Berlin veröffentlicht. Berichte finden Sie auch bei SPIEGEL-Online, DIE WELT, STERN, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung und Bild.de.

Schwester Karoline berichtet über das Erdbeben

In einem Rundbrief schildert Schwester Karoline, wie sie das Erdbeben in Chile erlebt hat und welche Maßnahmen die Mitarbeiter der Fundación Cristo Vive ergriffen haben, um den Opfern zu helfen. Sie lobt besonders den Pförtner Juan Carlos von der Berufsschule EFPO, der, als er niemand von der Leitung der Stiftung erreichen konnte, auf eigene Verantwortung den Menschen aus der ganzen Umgebung Wasser aus dem Tiefbrunnen der Schule austeilte. Der Brunnen war einst mit Hilfe des früheren Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, errichtet worden. Sie können den Brief hier als pdf-Datei herunterladen.
Ein Telefoninterview des Kölner "Domradio" mit Schwester Karoline können Sie hier anhören.

"Das soziale Erdbeben ist das schmerzlichste"

Fernando Massad ist entsetzt über die Barbarei der Plünderer in Chile

Nach einem ersten Bericht vom Samstag, 27. Februar, in dem Fernando Massad, der Geschäftsführende Direktor der Fundación Cristo Vive, noch die Menschlichkeit, Solidarität und Brüderlichkeit der Leute unmittelbar nach dem Beben lobt, drückt er in seinem zweiten Schreiben vom Montag, 1. März, sein Entsetzen aus über die Plünderungen: "Arme Leute und Leute in Luxusautos stehlen alles, was sie finden können … in Santiago Hamsterkäufe, eine andere Art von Plünderung … Plünderung mit Geld, aber auch auf Kosten der anderen."
Er berichtet, dass sich Tausende mit Waffen verschanzen, um ihr Eigentum zu verteidigen und verlangen, die Plünderer zu töten. Andererseits handelten viele Plünderer aus Verzweiflung, weil ihnen das Nötigste fehle. "Abgeschalteter Strom bedeutet, dass die Geschäfte nichts verkaufen können ohne das elektronische System. Dass es kein Geld gibt, weil die automatischen Kassen nicht funktionieren, dass es keine Kommunikation und keinen Kraftstoff gibt." Das Verteidigungsministerium habe erklärt, dass in jeder Familie genug Lebensmittel für die folgenden Tage vorhanden sei - "ohne das geringste Bewusstsein davon, dass Millionen von Chilenen nur Essen gerade für den nächsten Tag haben, wenn sie überhaupt etwas haben."
Über die Schäden an Einrichtungen der Fundación schreibt Fernando Massad: "Alle Gebäude der Fundación haben nur wenige Schäden, sogar auch "Prisma de los Andes 2, obwohl das Gebäude 130 Jahr alt ist... Nur ein Balkon und Teile des Gesimses sind herabgestürzt. Es gibt Schäden an den Zwischenmauern im Gebäude der Berufsschule (EFPO), Chaos in den Büros und in den Innenräumen der verschiedenen Einrichtungen, Computer und Bildschirme auf dem Fußboden."
Aus einem Brunnen in der Berufsschule (EFPO) können rund 1000 Bewohner aus der Nachbarschaft mit Wasser versorgt werden. "Die Leute waren außerordentlich dankbar für das wenige Wasser und es gab nicht den geringsten Übergriff auf die Schule trotz der anfänglichen Befürchtung."
Den Wortlaut der beiden Berichte in einer Übersetzung von Dorothea Klette können Sie hier herunterladen.
Und hier ist der Originalbericht auf Spanisch

Taschenbuch über Schwester
Karoline Mayer erschienen

Karoline Mayer, Angela Krumpen:
Das Geheimnis ist immer die Liebe
Mein Leben



Verlag Herder, 224 Seiten, kartoniert
Bestell-Nr. 4061305. ISBN 978-3-451-06130-1
Preis: 8,95 €

Spendenbescheinigungen

Die Spenden- und Beitragsbescheinigungen für 2009 sind ausgestellt und versandt. Wie im letzten Jahr fehlen uns wieder einige Anschriften, so dass wir nicht allen Spendern eine Spendenbestätigung zusenden konnten. Wer eine Bescheinigung nicht erhalten hat, soll sich bei Hubertus Roland per Mail mit voller Anschrift melden. Danke.

Göttinger Edith-Stein-Preis für Schwester Karoline


Am 15. November erhielt Schwester Karoline Mayer im Saal des Alten Göttinger Rathauses den Göttinger Edith-Stein-Preis 2009, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Der Preis erinnert an die 1998 heiliggesprochene deutsche Philosophin, Frauenrechtlerin und katholische Ordensschwester jüdischer Herkunft, die 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet worden ist. Schw. Karoline will das Preisgeld für die Förderung der Frauenarbeit in Junkaypata in Peru verwenden. Bilder von dem Projekt zeigte sie nach der Preisverleihung.
- Ein Bildbericht von der Preisverleihung in Göttingen
- Bericht über die Preisverleihung auf der Webseite der Katholischen Kirche im Dekanat Göttingen